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Ava DuVernay eröffnet New York Film Festival mit Rassismus-Doku

Lidanoir

Von Lidanoir

Bildnachweis: © StudioCanal Deutschland | David Oyelowo und Ava DuVernay bei den Dreharbeiten zu "Selma"

Die Regisseurin des oscarnominierten Historiendramas Selma wird mit einem bisher geheim gehaltenen Film das New York Film Festival eröffnen. Ava DuVernays Dokumentation The 13th geht einen der eklatantesten Mechanismen rassistischer Diskriminierung in den USA an: die Masseninhaftierung von Schwarzen, die de facto zu Zwangsarbeitern werden. Menschenrechtorganisationen und Aktivisten wie Filmemacher Michael Moore prangern das System als moderne Sklaverei an.

Der Titel zitiert den 13. Artikel der Verfassung, nach dem es weder Sklaverei noch unfreiwillige Dienerschaft in den USA geben darf, außer als Strafe für ein Verbrechen. Die Doku untersucht, warum die Staaten die weltweit höchste Gefangenenrate haben und die Mehrheit Afroamerikaner sind. Archivaufnahmen und Berichten von Aktivisten, Politikern und Historikern, darunter Michelle Alexander, Newt Gingrich und Angela Davis, sollen die Schrecken der Gefängnisindustrie offenlegen.

Bis Dienstag wusste niemand von dem Projekt, das als erster Dokumentarfilm die 54. Ausgabe des renommierten Festivals eröffnet. Ab dem 7. Oktober wird das Netflix-Projekt auf der Streaming-Plattform und in ausgewählten Kinos zu sehen sein. Ob der Film hierzulande in die Kinos kommt, ist noch unklar. Als nächstes adaptiert die Filmemacherin für Walt Disney Madeleine L’Engles Kinderbuchklassiker A Wrinkel in Time über ein Mädchen, dass durch die Zeit reißt.

Hofft ihr auf einen deutschen Kinostart des Films?

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