Je weiter der junge Hauptcharakter Zhong Kaifengs süffisanter Selbstfindungs-Saga in die alternative Realität seiner Wunschträume und Erinnerungen abdriftet, desto abgehobener wird das Szenario. Jenes verlagert das klassische Konzept der Heldenreise und Vatersuche in einen konfusen Kosmos voller absurder Komik und abstrakten Konstrukten. Das fragmentierte Narrativ ist lediglich Vorwand für formale Spielereien und visuelle Experimente. Deren psychedelische Auswüchse rücken stilisierte Settings und immersiver Soundtrack näher an eine museale Installation denn konventionelles Kino.