In seiner gewitzten Groteske Der Bunker, der auf der Berlinale 2015 in der Swektion Perspektive Deutsches Kino Premiere feierte, zeigte Nikias Chryssos bereits sein Gespür für bitterböse-bizarre Szenarien und eigenwillige Familienkonstellationen. Die Charakteristika wiederholten sich in seiner symbolreichen Sekten-StoryA Pure Place und durchdringen auch seine jüngste Kinoarbeit. Bloody Tennis folgt seiner ehrgeizigen Heldin auf eine isolierte Tennis-Akademie, wo die prädestinierte Sport-Elite für den Sieg trainiert - mit mörderischen Mitteln. In Locarno, wo ddie rabenschwarze Horrorkomödie in der Sektion Fuori Concorso premiert, sprach der deutsch-griechische Regisseur mit Lidanoir über seine Neigung zum Genre-Kino, Tennis als soziale Metapher, unersättliche Eliten und die praktische Umsetzung der titelgebenden Effekte.
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