Aus einer filmischen Collage alter Heimvideos und deren AI-generierter Verfremdungen und Ausformungen konstruiert die Protagonistin Bibiana Rojas Gómez und Juan David Cárdenas ein quasi-biographisches Spiegelkabinett. Obschon der persönliche Zweck dieser experimentellen Erkundung nachvollziehbar ist, ergibt sich daraus kaum weiterer Mehrwert. Die repetitive Ästhetik erschöpft sich in grobkörnigen Handkamera-Bildern, PC-Bildschirm Ansichten sowie den bizarren Simulationen des Algorithmus. Dessen Produkt scheinen auch formaler Aufbau und Fokus der perfekt auf den Zeitgeschmack von Festivals und Arthouse-Kinos zugeschnittenen Inszenierung.