Bildnachweis: © Farol Kintsugi Cine

Venice Film Festival 2026 - 83. Mostra

von Lida Bach

In einer namenlosen Stadt wird ein Schönheitssalon zu einem Ort des Übergangs, an dem sich die Ausgestoßenen versammeln – gefangen im Zwischenraum von Leben und Tod. Im Mittelpunkt steht das „Individuo“, eine einsame Gestalt, die diesen Ort betreut, ohne Versprechungen zu machen oder Erklärungen zu liefern. Der Film entfaltet sich, während Zeit und Ort ineinanderfließen. Erlebtes, Erinnerungen und Vorstellungen existieren in einer stetigen Bewegung nebeneinander; Sinn entsteht durch Rituale, das Treibenlassen und die Rückkehr. An diesem Ort sind Schönheit und Tod untrennbar miteinander verwoben.

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