Der Konflikt von Fortschritt und ursprünglichen Lebensweisen, der Jérôme Le Mair (Burning Out) bereits in Le thé ou l'électricité beschäftigte, steht auch im Zentrum seiner observativen Studie einer Gemeinschaft im Zwiespalt globaler Technologisierung und lokaler Traditionen. Epische Landschaftspanoramen und vertrauliche Familienszenen unterstreichen die Diskrepanz zwischen individuellen Bedürfnissen und internationalen Innovationen in einer politisch und soziologisch gleichsam ambivalenten Dokumentation.