Inhalt
Eine Kamera dringt in die hypermaskuline Welt von Bodybuildern und Türstehern in Kairo ein. Gestählte Körper demonstrieren Kraft und Kontrolle, während sie unter einer sorgsam aufgebauten Rüstung ihre Zerbrechlichkeit verbergen. Während Araby und seine Gefährten ihre männlichen Identitäten einüben und konstruieren, verweilt der Blick der Kamera auf den Rissen in ihrer Inszenierung. Indem er sich mit ihren Männlichkeitsritualen auseinandersetzt, stellt sich der Filmemacher zugleich seinen eigenen Zweifeln als Regisseur und seinen Unsicherheiten als Mann.