Bildnachweis: © Warner | Szene aus "Looney Tunes: Back in Action"

Es sieht nicht gut aus für "Coyote vs. Acme": Warner hat kein Interesse an einem Verkauf des Films

von Sebastian Groß

Es sieht nicht gut aus für den Live-Action-Animations-Hybrid Coyote Vs Acme. Nach dem Warner zunächst plante, den Film auf Eis zu legen, um eine Steuergutschrift von 30 Millionen Dollar zu erhalten (wir berichteten), stieß diese Entscheidung auf unerwartet heftigen Widerstand seitens der Öffentlichkeit. Daraufhin entschied sich der Konzern dazu, den Film für potenzielle Käufer zugänglich zu machen.

Laut The Wrap forderte Warner für den Film eine Summe zwischen 75 und 80 Millionen Dollar und lehnte Angebote von Netflix, Amazon und Paramount ab, ohne auf Gegenangebote einzugehen. Auch Sony und Apple haben ihr Interesse mittlerweile zurückgezogen. Quellen von The Wrap berichten dem Magazin, dass Warner nie wirklich die Absicht hatte, Coyote vs. Acme zu verkaufen. Das Studio weigerte sich sogar, den Filmemachern spezifische Details über die vorgeschlagenen Deals und die abgelehnten Angebote mitzuteilen. 

Angeblich hat Warner-CEO David Zaslav den Film nie gesehen, obwohl er letztendlich die Entscheidung treffen wird, was mit dem Titel passiert. Unbedeutend scheint bei der Entscheidung leider die Tatsache zu sein, dass Coyote vs. Acme in Testvorführung ausgezeichnete Bewertungen erhalten hatte.

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