Bildnachweis: © Netflix | Motiv von "The RIP"

Nach "The Rip": Ben Affleck und Matt Damon unterstützen neuen Film von Tom McCarthy – prominenter Cast im Gespräch

von Thomas Repenning

Aktuell stehen und gemeinsam für den Netflix-Thriller The RIP vor der Kamera. Doch auch abseits eigener Rollen setzen die beiden ihre langjährige Zusammenarbeit fort. Für das nächste Filmprojekt von Regisseur Tom McCarthy treten Affleck und Damon als ausführende Produzenten in Erscheinung – und das Vorhaben könnte schon bald mit einem namhaften Ensemble aufwarten.

Die kreative Verbindung zwischen Affleck und Damon gehört zu den konstantesten Partnerschaften Hollywoods. Über 25 gemeinsame Produktionen in unterschiedlichsten Funktionen stehen mittlerweile zu Buche. Der Grundstein für ihren gemeinsamen Erfolg wurde mit Good Will Hunting gelegt, das ihnen den Oscar für das beste Drehbuch einbrachte. Auch in den kommenden Jahren wollen die beiden weiter zusammenarbeiten, zunehmend auch hinter der Kamera.

Zusammenarbeit mit einem Oscar-prämierten Regisseur

Tom McCarthy arbeitete bereits mehrfach mit Matt Damon zusammen, unter anderem für den Thriller Stillwater - Gegen jeden Verdacht. Seinen größten Erfolg feierte der Regisseur jedoch mit dem Journalismus-Drama Spotlight, das 2016 mit dem Oscar als bester Film ausgezeichnet wurde. Der Film überzeugte nicht nur inhaltlich, sondern auch mit einem hochkarätigen Cast.

Diese Linie scheint McCarthy nun fortzusetzen. Für sein nächstes Projekt, das noch keinen offiziell bestätigten Titel trägt, intern aber unter dem Namen The Statement geführt wird, werden bereits mehrere bekannte Schauspieler gehandelt.

Marvel- und Star-Trek-Gesichter im Gespräch

Laut Informationen des gut vernetzten Brancheninsiders Jeff Sneider sollen Paul Rudd, Paul Giamatti und Peter Sarsgaard für Rollen vorgesehen sein. Rudd ist vor allem durch seine Auftritte im Marvel-Universum bekannt, während Giamatti zuletzt unter anderem im Umfeld von Star Trek: Starfleet Academy auftauchte. Offizielle Bestätigungen stehen allerdings noch aus.

Das Drehbuch stammt von Tom McCarthy selbst und entstand in Zusammenarbeit mit Thomas Bidegain und Noé Debré, mit denen er bereits bei Stillwater gearbeitet hatte. Inhaltlich basiert der Film auf dem Sachbuch Losing Earth von Nathaniel Rich.

Düster-komischer Blick auf eine verpasste Chance

Die Handlung führt ins Jahr 1980 in ein Strandresort in Florida. Dort treffen sich Klimaexperten zu einer Wochenendkonferenz, um ein gemeinsames Statement zur wachsenden Emissionskrise zu formulieren. Was nach einem klaren Ziel klingt, entwickelt sich jedoch zu einem zähen Prozess voller Widersprüche und persönlicher Interessen. Beschrieben wird der Film als düster-komische Geschichte über den Versuch, globale Probleme zu lösen, während man sich nicht einmal über grundlegende Details einigen kann. Noch befindet sich das Projekt in einer frühen Phase.

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