Lars Eidinger (Babylon Berlin) wird in James Gunns kommendem Superman-Sequel Man of Tomorrow die ikonische Rolle des Superschurken Brainiac übernehmen (wir berichteten). Für die DC-Fans ist dies ein historischer Moment: Erstmals erscheint der hochintelligente Android auf der großen Leinwand.
Eidinger über seine Superschurken-Premiere
Eidinger, der bisher vor allem in europäischen Produktionen wie Die Wolken von Sils Maria (2014) und Das Licht (2024) bekannt wurde, zeigte sich überwältigt von der Rolle. Auf die Frage, ob ihn die Konfrontation mit Superman einschüchtere, antwortete er: „Nein, aber für mich ist es ein echtes Wunder, dass es passiert ist.“ Er beschrieb den Moment, als er von seinem Engagement erfuhr, als surreal und lebensverändernd. „Ich dachte immer, ich sei jetzt 50, das war’s. Und dann passiert es plötzlich – und alles ging sehr schnell.“
Der Schauspieler betonte zugleich, dass die Produktion erst beginnt und er sich auf die Dreharbeiten freue: „Es ist nicht so, dass man plötzlich am Strand in L.A. sitzt. Zuerst kommt der Film. Ich bin sehr gespannt.“ Wichtig ist es aber zu erwähnen, dass Eidinger schon früher auch Teil von größeren Hollywood-Projekten war, darunter Dumbo von 2019 und Noah Baumbachs Netflix' Projekte Weißes Rauschen (2022) und Jay Kelly (2024).
Brainiac als neue Bedrohung für Superman
Brainiac, ein hochintelligenter Android vom Planeten Colu, ist dafür bekannt, ganze Städte zu schrumpfen und sogar Planeten zu zerstören. In Man of Tomorrow stellt er eine bislang nie dagewesene Gefahr für Superman dar, die den Helden zu einer ungewöhnlichen Allianz mit seinem Erzfeind Lex Luthor (Nicholas Hoult) zwingt. Die Dreharbeiten sollen im April beginnen, der Kinostart ist für den Juli 2027 geplant. David Corenswet wird wieder als Superheld mit dabei sein, ebenso wie Rachel Brosnahan als Lois Lane. Zuvor startet dieses Sommer aber Supergirl. Den aktuellen Trailer dazu könnt ihr hier sehen: