Demnächst startet die Fortsetzung vom Mortal Kombat-Reboot in den deutschen Kinos und Warner hat nun einen brandneuen Trailer enthüllt, um die Wartezeit etwas zu verkürzen. Und warten mussten wir tatsächlich länger als gedacht. Eigentlich für den Release im Oktober 2025 vorgesehen, hat sich das Studio dazu entschieden den Start auf Mai zu verschieben. Hierzulande heißt es ab dem 14. Mai wieder "Finish Him". Grund für die Verschiebung soll übrigens James Gunns Superman gewesen sein (mehr dazu hier).
Die Macher von "Mortal Kombat 2"
Für die Regie ist erneut Simon McQuoid zuständig. Der Cast besteht u. a. aus Josh Lawson (Kano), Hiroyuki Sanada (Scorpion), Jessica McNamee (Sonya Blade), Chin Han (Shang Tsung), Mehcad Brooks (Jax), Tadanobu Asano (Raiden), Ludi Lin (Liu Kang), Joe Taslim (Sub Zero) und Neuankömmling Karl Urban als Johnny Cage, der laut Trailer klar die neue Hauptfigur sein wird. Cole (Lewis Tan), der Held aus dem Vorgänger, ist aber auch wieder mit dabei, dürfte allerdings stark in den Hintergrund rücken.
Warner hält sich, was die Handlung angeht, noch zurück. Aber laut erstem Pressetext ist das die Story des Sequels, in dem endlich auch das titelgebende Turnier stattfinden wird:
In „Mortal Kombat II“ kehren die Lieblinge der Fans zurück – noch schlagkräftiger, noch entschlossener und diesmal verstärkt durch niemand Geringeren als Johnny Cage höchstpersönlich. Auf die Helden wartet ein gnadenloser, blutiger Kampf, der alles Bisherige in den Schatten stellt. Das Ziel: die Schreckensherrschaft von Shao Khan zu beenden. Doch der Einsatz könnte nicht höher sein, denn es geht um das Überleben von Earthrealm – und das Schicksal seiner letzten Verteidiger.
Der Vorgänger war trotz Corona ein Erfolg
Der erste Teil war für Warner ein voller Erfolg. 3,8 Mio. Haushalte sahen den Film am ersten Wochenende nach Release auf HBO Max. Dazu kam ein globales Einspielergebnis von über 80 Millionen US-Dollar. Nicht schlecht für einen R-Rated-Film, der dazu mitten in der Pandemie gestartet ist.
Bereits 1995 gab es eine erfolgreiche Verfilmung des bekannten Prügelspiels, das zu den erfolgreichsten und langlebigsten seines Genres gehört. Des Weiteren wurden in den letzten Jahren auch R-Rated-Animationsfilme umgesetzt wie z. B. Mortal Kombat Legends: Scorpions Revenge. Das Franchise ist ein guter Beweis dafür, dass Hollywoodauch erfolgreich Videospielverfilmungen umsetzen kann und wenn denen erscheinen in nächster Zeit so einige.
Auch Game-Adaptionen-Spezialist Paul W. S. Anderson, der 1995 die erste Verfilmung von Mortal Kombat inszenierte sowie mehrere Resident Evil auf die Leinwand brachte, arbeitet an einem neuen Versuch, The House of the Dead fürs Kino zu adaptieren – was dem Regisseur des ersten Films (ja, gemeint ist Uwe Boll) ganz und gar nicht gefällt. Aber sei’s drum.
Für seinen neuesten Zombie-Streifen hat Anderson nun bereits eine Hauptdarstellerin gefunden. Mehr dazu hier.