Das geplante Prequel zur erfolgreichen Ocean’s-Reihe hat einen unerwarteten Rückschlag erlitten. Regisseur Lee Isaac Chung, der zuletzt mit Minari - Wo wir Wurzeln schlagen gefeiert wurde, hat das Projekt verlassen. Wie das Studio Warner Bros. bestätigte, kam es zu einer einvernehmlichen Trennung aufgrund kreativer Differenzen.
Damit verliert die Produktion einen Filmemacher, der ursprünglich maßgeblich an der Entwicklung der Vorgeschichte beteiligt war.
Prominente Besetzung bleibt an Bord
Trotz des Regiewechsels bleibt das Star-Ensemble vorerst bestehen. In den Hauptrollen sollen weiterhin Margot Robbie und Bradley Cooper zu sehen sein. Die beiden spielen die Eltern der späteren Gaunerfiguren Danny und Debbie Ocean, die in der bekannten Filmreihe von George Clooney und Sandra Bullock verkörpert wurden.
Die Handlung soll in den 1960er-Jahren angesiedelt sein und während eines Grand Prix in Monaco spielen, wo das Duo einen spektakulären Diebeszug plant. Inhaltlich dürfte sich das Prequel damit stärker am Stil des klassischen Heist-Kinos orientieren.
Könnte Bradley Cooper selbst Regie führen?
Nach Chungs Ausstieg sucht das Studio nun nach einem neuen Regisseur. Eine mögliche Option wäre Bradley Cooper selbst. Der Schauspieler hat mit A Star Is Born und Maestro bereits mehrere Filme inszeniert und gilt als etablierter Regisseur.
Ob er tatsächlich hinter die Kamera wechseln oder sich ausschließlich auf seine Rolle vor der Kamera konzentrieren wird, ist derzeit noch unklar.
Teil einer größeren „Ocean’s“-Rückkehr
Das Prequel ist Teil größerer Pläne rund um das Ocean’s-Franchise. Neben der Vorgeschichte befindet sich auch eine mögliche Fortsetzung der Reihe in Entwicklung.
Das ursprüngliche Heist-Abenteuer Ocean’s Eleven erschien 2001 und wurde zu einem der erfolgreichsten Ensemble-Filme seiner Zeit. Zwei Fortsetzungen folgten, bevor 2018 mit Ocean’s 8 ein Spin-off mit Sandra Bullock und einem rein weiblichen Team erschien.