Bildnachweis: © Walt Disney | Szene aus "Hoppers"

US-Box-Office: Pixar-Hit bleibt an der Spitze – Neueinsteiger vorne dabei

von Thomas Repenning

An den US-Kinokassen bleibt weiterhin alles beim Alten: Der Pixar-Animationsfilm Hoppers verteidigt souverän die Spitzenposition. In seinem zweiten Wochenende spielte der Film 28,5 Millionen Dollar ein und verzeichnet damit lediglich einen Rückgang von rund 37 Prozent gegenüber dem Start – ein solides Ergebnis für einen Familienfilm.

Auch international läuft es hervorragend: Weitere 31 Millionen Dollar kamen am Wochenende hinzu. Insgesamt steht der Film damit bei 77,5 Millionen Dollar außerhalb Nordamerikas sowie 164,7 Millionen Dollar weltweit. Damit ist Hoppers aktuell sogar der erfolgreichste Animationsfilm des Jahres. Kritiker und Publikum zeigen sich gleichermaßen begeistert – auf Rotten Tomatoes kommt der Film auf 93 Prozent Kritikerwertung und 94 Prozent beim Publikum.

Bestseller-Verfilmung startet stark

Der erfolgreichste Neustart der Woche ist Für immer ein Teil von dir - Reminders of Him, basierend auf dem Roman von Bestseller-Autorin Colleen Hoover. Das romantische Drama startet mit 18,3 Millionen Dollar in den USA und kann zusätzlich 10 Millionen Dollar international einspielen.

Besonders auffällig ist dabei die Zusammensetzung des Publikums: Mehr als 80 Prozent der Tickets wurden von Frauen gekauft, während über 60 Prozent der Zuschauer unter 35 Jahre alt sind. Insgesamt kommt der Film damit bereits auf 28,1 Millionen Dollar weltweit.

"Scream 7" stellt Franchise-Rekord auf

Weiterhin erfolgreich läuft auch der Horrorhit Scream 7. Am dritten Wochenende spielte der Film weitere 8,4 Millionen Dollar ein. Noch beeindruckender ist allerdings ein neuer Rekord für die Reihe: Bereits 15 Tage nach Kinostart überschritt der Film die Marke von 100 Millionen Dollar in den USA – schneller als jeder andere Teil des Franchises zuvor.

Zum Vergleich: Scream VI benötigte dafür noch 28 Tage. Insgesamt steht der Film aktuell bei 106,5 Millionen Dollar in Nordamerika und 176,9 Millionen Dollar weltweit.

Indie-Horror überrascht, Musical floppt

Der Indie-Horror The Undertone landet mit 9,3 Millionen Dollar auf Platz drei und liegt damit leicht über den Erwartungen. Während Kritiker den Film überwiegend positiv aufnehmen, fallen die Publikumsreaktionen bislang deutlich gemischter aus.

Deutlich schlechter läuft es dagegen für The Bride von Maggie Gyllenhaal. Der Film bricht am zweiten Wochenende massiv ein und verliert rund 70 Prozent seiner Einnahmen. Weltweit steht das Projekt derzeit erst bei rund 21 Millionen Dollar.

Der Animationsfilm G.O.A.T. kann sich dagegen weiterhin behaupten. Am Wochenende kommen 4,7 Millionen Dollar hinzu, womit der Film inzwischen 162,8 Millionen Dollar weltweit eingespielt hat.

Oscar-Filme profitieren vom Awards-Wochenende

Rund um die Oscar-Verleihung profitieren auch mehrere Awards-Kandidaten noch einmal von zusätzlicher Aufmerksamkeit. Besonders Hamnet kann einen wichtigen Meilenstein feiern und überschreitet pünktlich zum Oscar-Sonntag die Marke von 100 Millionen Dollar weltweit.

Auch die internationalen Oscar-Kandidaten Sentimental Value sowie The Secret Agent konnten ihre Einnahmen in den USA noch einmal steigern.

Insgesamt spielte das Wochenende in Nordamerika rund 84 Millionen Dollar ein – ein Plus von 54 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Seit Jahresbeginn liegen die US-Kinoumsätze mittlerweile bei 1,41 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von rund 15,5 Prozent gegenüber 2025 entspricht.

Neustarts der Woche in den USA

In der kommenden Woche starten unter anderem die Dokumentation Everyone Is Lying to You for Money, in der Schauspieler und Filmemacher Ben McKenzie den Boom und die Schattenseiten der Kryptowelt untersucht, sowie das Indie-Coming-of-Age-Drama Mile End Kicks, das nach seiner Festivalpremiere nun regulär in den Kinos startet. Die wohl spannendsten Neustarts sind wohl allerdings Project Hail Mary sowie Ready or Not 2: Here I Come, die deutlich die Kassen bestimmen werden.

Möchtest du mehr wissen? "Resident Evil" von "Weapons-"Regisseur Zach Cregger:
"Weapons-"Regisseur Zach Cregger erhält freie Hand für radikalen Franchise-Neustart im Kino moviebreak.de

Diese Seite verwendet Cookies. Akzeptieren.