Ein Experiment, das für Diskussionen sorgen dürfte: Mehrere große Kinoketten planen offenbar, feste Handy-Pausen während Filmvorführungen einzuführen.
Demnach sollen Vorstellungen künftig alle 40 bis 50 Minuten kurz unterbrochen werden. In diesen Zeitfenstern wird das Saallicht leicht angehoben und Zuschauer dürfen ausdrücklich ihre Smartphones nutzen – Nachrichten checken, Social Media scrollen oder kurz aufstehen.
Konzentration statt Dauerablenkung
Die Begründung: Studien zur Mediennutzung zeigen, dass die Aufmerksamkeitsspanne vieler Zuschauer sinkt. Die geplanten Pausen sollen helfen, die Konzentration während des Films insgesamt zu erhöhen, indem Ablenkungen gebündelt werden.
Insider sprechen von einem „kontrollierten Kompromiss“ zwischen klassischem Kinoerlebnis und modernen Sehgewohnheiten. Gleichzeitig erhoffen sich Betreiber, störende Smartphone-Nutzung während der eigentlichen Filmhandlung zu reduzieren.
Noch handelt es sich um Testläufe in ausgewählten Märkten. Sollte das Modell erfolgreich sein, könnte es jedoch schon bald breiter ausgerollt werden – mit ungewissem Ausgang für die Zukunft des Kinosaals.