Bildnachweis: © Paramount | Werbemotiv zu "Scream" (2021)

Ex-"Scream"-Queen Melissa Barrera zweifelt am Erfolg des siebten Teils und spricht offen über die Folgen ihres Rauswurfs

von Sebastian Groß

Die Schauspielerin Melissa Barrera äußert sich erstmals ausführlich zu ihrem Ausstieg aus der Scream-Reihe und sorgt mit ihren Aussagen erneut für Diskussionen in Hollywood. In einem Interview spricht sie offen über die Folgen ihrer Entlassung sowie über ihre Wahrnehmung der Entwicklungen rund um den siebten Teil der Horrorfilmreihe.

Ausstieg aus "Scream" und Folgen für die Produktion

Der Bruch zwischen Barrera und dem Studio Spyglass Media Group entstand nach Social-Media-Beiträgen der Schauspielerin zum Israel-Gaza-Konflikt. Diese wurden vom Studio als problematisch eingestuft und führten letztlich zur Trennung. In der Folge kam es zu weitreichenden Veränderungen innerhalb der Produktion von Scream 7, darunter auch personelle Umstellungen im kreativen Team.

Barrera selbst beschreibt die Konsequenzen dieser Entscheidung als tiefgreifend für ihre berufliche Laufbahn. Sie berichtet, dass sich neue Angebote nach ihrem Ausstieg deutlich reduziert hätten. Gleichzeitig räumt sie ein, dass diese Phase für sie persönlich schwierig gewesen sei und sie mit den Auswirkungen ihres öffentlichen Images konfrontiert wurde.

Einspielergebnis von "Scream 7" sorgt für zusätzliche Debatte

Besonders überraschend für die Schauspielerin war der wirtschaftliche Erfolg von Scream 7. Der Film entwickelte sich weltweit zum bisher erfolgreichsten Teil der Reihe und spielte rund 214 Millionen US-Dollar ein, darunter etwa 63 Millionen US-Dollar am Startwochenende in den USA. Trotz dieser Zahlen äußert Barrera Zweifel an der Darstellung der Einnahmen und sagt im Interview:

„Ich glaube, sie haben bei den Zahlen gelogen. Ich denke nicht, dass der Film so viel Geld eingespielt hat.“

Diese Aussage stößt in der Branche auf Skepsis. Box-Office-Daten werden üblicherweise nicht nur von Studios, sondern auch von unabhängigen Analysefirmen wie Comscore erfasst, wodurch eine systematische Manipulation der weltweiten Einnahmen als äußerst unwahrscheinlich gilt.

Unabhängig von der aktuellen Diskussion gilt die Scream-Reihe weiterhin als kommerziell erfolgreiche Marke innerhalb des Horror-Genres. Auch ohne Beteiligung einzelner früherer Darsteller*innen wird die Filmserie voraussichtlich fortgeführt, da die zugrunde liegende Marke international stark etabliert ist und regelmäßig hohe Einnahmen erzielt.

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