Bildnachweis: © Universal | Szene aus "The Fast and the Furious"

Nach "Fast Forever": Vin Diesel kündigt gleich mehrere Serien zum Action-Franchise an

von Sebastian Groß

Mit The Fast and the Furious begann im Jahr 2001 eine der erfolgreichsten Actionreihen der modernen Kinogeschichte. Was einst als vergleichsweise bodenständiger Film über illegale Straßenrennen, getunte Autos und nächtliche Überfälle startete, entwickelte sich über die Jahre zu einem globalen Blockbuster-Franchise mit immer größerem Maßstab. Inzwischen umfasst die Reihe zehn Hauptfilme, das Spin-off Fast & Furious: Hobbs & Shaw sowie eine Animationsserie – und obwohl mit Fast Forever im März 2028 der finale Kinofilm erscheinen soll, scheint das Universum noch lange nicht am Ende zu sein.

Vin Diesel kündigt mehrere Serien an

Wie Hauptdarsteller und Produzent Vin Diesel nun bekannt gegeben hat, arbeitet der US-Streamingdienst Peacock aktuell an einer Live-Action-Serie im Fast & Furious-Kosmos. Diesel selbst soll dabei ebenfalls als Produzent beteiligt sein. Besonders bemerkenswert: Laut seinen Aussagen soll es nicht bei nur einem Projekt bleiben. Insgesamt seien sogar vier verschiedene Serien geplant, die innerhalb des Franchise angesiedelt werden sollen.

Konkrete Details zu Handlung, Figuren oder möglichen Startterminen gibt es bislang allerdings nicht. Zudem sollte man die Aussagen mit etwas Vorsicht betrachten. Diesel ist seit Jahren dafür bekannt, große Zukunftspläne rund um die Reihe frühzeitig anzukündigen – nicht jedes dieser Projekte wurde letztlich auch realisiert oder erschien in der ursprünglich angekündigten Form. Dennoch zeigt die Entwicklung, dass Universal das Franchise offenbar auch nach dem Ende der Hauptreihe weiter ausbauen möchte.

Zurück zu den Wurzeln könnte die beste Entscheidung sein

Spannend dürfte dabei vor allem die kreative Ausrichtung der möglichen Serien werden. Denn die Fast & Furious-Filme haben sich über die Jahre massiv verändert. Während der erste Teil noch stark von illegalen Straßenrennen, Auto-Kultur und kleineren Raubzügen geprägt war, entwickelte sich die Reihe spätestens ab dem fünften Film zunehmend zur überdrehten Agenten- und Action-Saga mit globalen Bedrohungen, gigantischen Explosionen und beinahe superheldenhaften Figuren.

Gerade für ein Serienformat könnte jedoch eine Rückkehr zu den Wurzeln sinnvoller sein. Eine Geschichte, die sich wieder stärker auf nächtliche Rennen, kriminelle Machenschaften und die Straßenkultur konzentriert, dürfte deutlich besser funktionieren als der Versuch, die immer gigantischer gewordene Action der letzten Filme auf ein Streamingformat zu übertragen. Der ursprüngliche Reiz der Reihe lag schließlich nicht nur in spektakulären Stunts, sondern auch in ihrer vergleichsweise einfachen, direkten Atmosphäre – ein Element, das viele Fans in den neueren Filmen zunehmend vermisst haben.

Bis klar ist, welche dieser angekündigten Serien tatsächlich umgesetzt werden, steht für Fans aber zunächst ein anderer Termin bevor: Der erste The Fast and the Furious wird schon bald erneut auf der großen Leinwand zu sehen sein – Best of Cinema sei dank. Alles wichtigen Infos gibt es hier:

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