Mel Gibson hat erstmals ein offizielles Bild aus seinem kommenden Projekt Die Passion Christi: Auferstehung veröffentlicht, das als direkte Fortsetzung von Die Passion Christi konzipiert ist. Darauf zu sehen ist der finnische Schauspieler Jaakko Ohtonen in der Rolle von Jesus Christus, der damit Jim Caviezel ersetzt, der im Originalfilm noch die zentrale Figur verkörperte.
Parallel zur Veröffentlichung des ersten Bildes wurde auch der Produktionsstatus bestätigt: Nach 134 Drehtagen sind die Arbeiten an beiden Teilen abgeschlossen. Gleichzeitig kommt es jedoch zu deutlichen Anpassungen im Startkalender. Der ursprünglich für den 26. März 2027 angesetzte US-Kinostart von Teil 1 wurde auf den 6. Mai 2027 verlegt. Teil 2 verschiebt sich noch weiter und soll nun erst am 25. Mai 2028 in die US-Kinos kommen. Beide Filme sind laut Gibson nun bewusst auf den Feiertag Christi Himmelfahrt terminiert. Deutsche Termine wurden bislang nicht bekannt gegeben. Wir gehen aber stark von einem zeitnahen Release in BRD aus.
Sequel als "acid trip" mit neuen Gesichtern und großen Schauwerten
Inhaltlich setzt Gibson diesmal deutlich stärker auf visuelle Effekte. Er selbst bezeichnete das Projekt als „super ambitious“ und sogar als „an acid trip“. Geplant sind unter anderem groß angelegte Darstellungen von Engels- und Dämonenkämpfen sowie die Inszenierung von Christi Abstieg in die Unterwelt.
Der Film soll dabei bewusst zugänglicher gestaltet werden und stärker auf spektakuläre Bilder setzen, um das deutlich erhöhte Budget zu rechtfertigen. Eine weitere auffällige Änderung betrifft die Sprache: Statt Aramäisch oder Hebräisch wird die Dialogfassung diesmal vollständig in Englisch gehalten, um eine größere Zielgruppe anzusprechen.
Auch die Rollen von Maria Magdalena (Mariela Garriga) und Maria (Kasia Smutniak) wurden neu vergeben. Der bekannteste Darsteller im Cast dürfte Riccardo Scamarcio (bekannt aus John Wick: Kapitel 2 oder A Haunting in Venice) sein, der Pontius Pilatus spielt und damit ebenfalls die Rolle neu übernimmt. Gedreht wird unter anderem in den römischen Cinecittà Studios, wo für die Produktion eigens neue Studioflächen genutzt werden. Im Gegensatz zum Vorgänger wurde die zentrale Besetzung vollständig neu zusammengestellt.