sollte das neue DC-Universum nach dem erfolgreichen Start von Superman den nächsten großen Schritt machen. Stattdessen entwickelt sich der Blockbuster zu einer Enttäuschung an den Kinokassen. Nun hat sich erstmals auch DC-Studios-Chef Peter Safran zur schwachen Performance geäußert.
Deutlich hinter den Erwartungen gestartet
Nach dem ersten Wochenende steht Supergirl weltweit bei rund 68 Millionen US-Dollar. Angesichts eines Produktionsbudgets von schätzungsweise 170 bis 186 Millionen Dollar bleibt der Auftakt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Um allein über das Kino profitabel zu werden, müsste der Film ein Vielfaches seines bisherigen Einspielergebnisses erreichen.
Auch in Deutschland verlief der Start enttäuschend. Mit rund 50.000 verkauften Tickets reichte es lediglich für Platz vier der Kinocharts.
Peter Safran hält am DCU fest
Gegenüber der New York Times bezog Peter Safran nun Stellung zur Situation. Zwar räumte der DC-Studios-Chef ein, dass Supergirl die Erwartungen an den Kinokassen nicht erfüllt habe, gleichzeitig betonte er aber, dass der Film lediglich ein Baustein der langfristigen Strategie des neuen DC-Universums sei.
Die Verantwortlichen wollen ihren eingeschlagenen Kurs demnach trotz des Rückschlags konsequent fortsetzen.
Die nächsten DC-Filme stehen bereits fest
Schon als Nächstes soll Clayface das DCU erweitern. Der vergleichsweise günstig produzierte Film über den Batman-Gegenspieler setzt auf einen deutlich kleineren Maßstab und richtet sich stärker an ein erwachsenes Publikum.
Anschließend folgt am 8. Juli 2027 mit Superman: Man of Tomorrow die Fortsetzung des erfolgreichen Neustarts von James Gunn. Warner Bros. dürfte hoffen, dass der Mann aus Stahl das DC-Universum dann auch an den Kinokassen wieder auf Erfolgskurs bringt.