Bildnachweis: © Marvel Studios | Werbemotiv zu "Avengers: Doomsday"

Marvels größter MCU-Film vor Problemen? Bericht spricht von Schwierigkeiten bei "Avengers: Doomsday"

von Sebastian Groß

Während Marvel Studios den Kinostart von Avengers: Doomsday weiterhin für Dezember 2026 plant, zeichnen mehrere Insiderberichte ein weniger reibungsloses Bild der Produktion. Nach Informationen des US-Moderators John Campea soll sich der Film in der Postproduktion als besonders anspruchsvoll erweisen. Demnach bereite vor allem der Schnitt Schwierigkeiten, weil das Material nur schwer zu einer schlüssigen Fassung zusammengeführt werden könne. Avengers: Doomsday wurde wie Endgame auch von und  inszeniert.

In eine ähnliche Richtung äußert sich auch der Journalist Jordan Ruimy. Er berichtet unter Berufung auf eine eigene Quelle von kreativen Meinungsverschiedenheiten während der aktuellen Arbeiten am Film. Gleichzeitig soll intern jedoch die Überzeugung vorherrschen, dass sich die offenen Baustellen lösen lassen. Eine Verschiebung des US-Kinostarts am 17. Dezember 2026 stehe nach aktuellem Stand nicht zur Debatte.

Welche Auswirkungen die laufenden Arbeiten tatsächlich haben, bleibt offen. Marvel selbst hat sich zu den Berichten bislang nicht geäußert. Fest steht allerdings, dass Avengers: Doomsday eines der ambitioniertesten Projekte der Studiogeschichte werden soll und zahlreiche Figuren aus unterschiedlichen Bereichen des Marvel Cinematic Universe zusammenführt.

"Doomsday": Drehbuch soll bis zum Produktionsende verändert worden sein

Bereits während der Dreharbeiten wurde bekannt, dass die Geschichte noch nicht endgültig feststand. Schauspielerin Rebecca Romijn erklärte damals, das Drehbuch sei noch nicht fertiggestellt. Mehrere Branchenberichte behaupten zudem, dass Szenen und Handlungsverläufe bis in die letzten Produktionstage hinein angepasst worden seien. Auch die vollständige Besetzung soll erst nach Beginn der Dreharbeiten festgestanden haben.

Marvel-Chef Kevin Feige hatte dieses Vorgehen bereits in der Vergangenheit als festen Bestandteil der Arbeitsweise des Studios beschrieben. Änderungen am Drehbuch während der Produktion seien demnach ausdrücklich vorgesehen, um Szenen fortlaufend weiterzuentwickeln. Ob diese Methode im Fall von Avengers: Doomsday zu den nun berichteten Herausforderungen beigetragen hat, ist bislang nicht bestätigt. Klar ist lediglich, dass der Film weiterhin planmäßig Ende 2026 in die Kinos kommen soll und Marvel öffentlich keinen Anlass für eine Terminverschiebung sieht. Übrigens wird sich der MCU-Blockbuster an den Kinokassen mit Dune: Part Three anlegen.

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