Tom Cruise und Regisseur Alejandro González Iñárritu mussten zuletzt mit einigen Rückschlägen umgehen. Während sich der kommerzielle Erfolg von Mission: Impossible - The Final Reckoning für Cruise eher verhalten entwickelte, erhielt Iñárritus Netflix-Film Bardo, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten trotz weltweiter Veröffentlichung deutlich weniger Aufmerksamkeit als erwartet. Mit ihrem gemeinsamen Projekt Digger könnte sich das nun ändern.
Satire und Wahnsinn: Das ist "Digger"!
Auch der finale Trailer deutet auf eine Mischung aus politischer Satire, absurdem Humor und düsteren Zukunftsszenarien hin. Ob die Mischung aus grotesken Figuren und gesellschaftlicher Kritik beim Publikum funktioniert, bleibt abzuwarten. Neben der Ausrichtung sorgt auch das Budget für Diskussionen. Warner soll die Produktionskosten mit rund 125 Millionen US-Dollar angegeben haben, während Branchenberichte von deutlich höheren Ausgaben sprechen. Teilweise ist sogar von einer Summe nahe der 200-Millionen-Dollar-Marke die Rede. Sollte sich das bestätigen, wäre Digger auf ein starkes Einspielergebnis angewiesen.
Trotz der offenen Fragen bleibt der Film ein ungewöhnliches Projekt für ein großes Studio. Während Hollywood häufig auf etablierte Marken setzt, wagt Warner gemeinsam mit Iñárritu und Cruise einen ungewöhnlichen Ansatz. Ob daraus ein Erfolg wird, dürfte auch davon abhängen, wie stark der Film vor dem Kinostart noch beworben wird. Cruise selbst wird dabei eine zentrale Rolle spielen müssen, um das Interesse an seinem bislang wohl ungewöhnlichsten Projekt zu steigern.
Digger startet am 1. Oktober in unseren Kinos. Neben Cruise gehören auch Sandra Hüller, John Goodman, Riz Ahmed, Jesse Plemons, Sophie Wilde, Michael Stuhlbarg, Emma D'Arcy, Robert John Burke und Burn Gorman zur hochkarätigen Besetzung des Films.