Filme wie Michael oder Like A Complete Unknown beweisen es recht deutlich: Biopics über Musiker*innen kommen einfach nicht aus der Mode – und nun bekommt auch eine der erfolgreichsten deutschen Rockbands ihre große Kinogeschichte. Mit Wind of Change kommt ein Spielfilm über die Scorpions auf die Leinwand. Im Mittelpunkt steht der Aufstieg der Hannoveraner, die sich in den 1980er-Jahren mit englischsprachigen Songs ein internationales Publikum eroberten und schließlich zu Rockstars von Weltrang wurden.
Die Scorpions zwischen Rock und Kaltem Krieg
Der Film setzt dabei nicht nur auf klassische Bandgeschichte. Wind of Change erzählt auch davon, wie die Scorpions während des Kalten Krieges Grenzen überwinden wollten. Klaus Meine, Rudolf Schenker und Matthias Jabs werden von Ludwig Trepte, Alexander Dreymon und Ed Speleers gespielt. Eine zentrale Rolle spielt das Konzert der Band 1989 im Moskauer Lenin-Stadion, das rückblickend zu einem Symbol für die Annäherung zwischen Ost und West wurde. Zum weiteren Cast gehören unter anderem David Kross und Dominic West.
Regie bei der internationalen Produktion führte Alex Ranarivelo, der zuvor unter anderem die Sport-Dramen Born a Champion und Shattered Ice drehte. Wind of Change startet am 28. Januar in den deutschen Kinos. Ein erster Trailer wurde kürzlich dazu veröffentlicht.