Tom Skerritt ist tot. Der US-amerikanische Schauspieler, der vor allem durch Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt und Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel bekannt wurde, starb am 21. Oktober 2026 im Alter von 93 Jahren. In seiner mehr als sechs Jahrzehnte umfassenden Karriere spielte er in über 150 Film- und Fernsehproduktionen mit. Dabei war er selten der Mann im Rampenlicht, aber oft ein Gesicht, das im Gedächtnis blieb.
Vom "Alien"-Kapitän zum Fluglehrer in "Top Gun"
Geboren am 25. August 1933 in Detroit, begann Skerritts Schauspielkarriere Anfang der 1960er-Jahre. Nach ersten Rollen machte er unter anderem in der Kriegs-Satire M.A.S.H. auf sich aufmerksam. Unvergessen bleibt er als Captain Dallas im Science-Fiction-Klassiker Alien (1979). 1986 spielte er in Top Gun den Fluglehrer Viper. Zwei Rollen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch zeigen, wie selbstverständlich sich Skerritt in ganz verschiedenen Filmwelten bewegte.
Neben seinen Kinorollen war Skerritt auch im Fernsehen erfolgreich. In der Serie Picket Fences spielte er Sheriff Jimmy Brock und erhielt dafür 1993 einen Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie. Auf der Kinoleinwand war er unter anderem in Harold and Maude, Cheech & Chong - Viel Rauch um nichts, Dead Zone, Poltergeist III, Magnolien aus Stahl, Knight Moves und Rookie - Der Anfänger zu sehen. Auch im hohen Alter blieb er der Schauspielerei treu.
Ein Charakterdarsteller, der in Erinnerung bleibt
Skerritt musste sich nie in den Vordergrund drängen, um Eindruck zu hinterlassen. Ob als Raumschiffkapitän, erfahrener Pilot oder Kleinstadt-Sheriff: Er verlieh seinen Figuren eine natürliche Autorität, ohne sie größer zu machen, als sie sein mussten. Mit seinem Tod verliert Hollywood einen Schauspieler, dessen Gesicht Filmfans über Generationen hinweg begleitet hat. Seine Rollen bleiben – und mit ihnen die Erinnerung an einen Darsteller, der auch ohne große Gesten überzeugte.
Ruhe in Frieden.