Mit Hostel landete Regisseur Eli Roth 2005 einen der berüchtigtsten Horrorfilme der frühen 2000er-Jahre. Die Geschichte um amerikanische Rucksacktouristen, die in einem osteuropäischen Hostel zur Beute eines elitären Folter-Clubs werden, sorgte für kontroverse Reaktionen – und wurde schnell zum Inbegriff des sogenannten Torture Porn-Subgenres. Während der erste Teil in Deutschland zunächst indiziert und später beschlagnahmt wurde, folgte 2007 Hostel: Part II, der das Niveau der Gewalt nochmals anhob und ebenfalls zensurrechtlich verfolgt wurde. Hostel: Part III (2011), erschien nur als Direct-to-DVD-Produktion und Roth war nicht mehr aktiv involviert.
Streamingdienst sagt Nein zur "Hostel"-Serie von Eli Roth
Jetzt sollte das Franchise erstmals als Serie weitergeführt werden. Der Streamingdienst Peacock hatte sich dem Projekt angenommen, doch wie nun berichtet wird, soll sich der Konzern, der zu NBCUniversal gehört, gegen eine Realisierung entschieden haben. Roth bestätigte dies in einem Interview:
„Peacock hat Nein gesagt. Sie werden es nicht machen. Wir waren überrascht, aber das ist ihre Entscheidung. Chris Briggs und ich haben die Drehbücher geschrieben und lieben sie. Ich möchte sie definitiv irgendwie umsetzen. Es wird also vielleicht keine TV-Serie, aber ich möchte Hostel auf jeden Fall fortsetzen.“
Dank Roths Aussage ist klar, dass die Serie noch nicht ganz verloren ist. Es könnte sich ein anderer Streaminganbieter finden, oder Roth und sein Team arbeiten die fertigen Scripts zu einem neuen Hostel-Kinofilm um. Unklar ist allerdings, ob der für die Serie bestätigte Paul Giamatti noch zum Projekt gehört oder nicht.