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CatBitesYou

Kritik von CatBitesYou

Gesehen: Februar, 2021

Die Einfallslosigkeit macht sich in "Red Dot" schneller bemerkbar als die eisige Kälte bei den Figuren. Nop, da ist man aus Skandinavien schon besseres gewohnt und aus dem Survival-Genre ebenso.

Was in den ersten, plätschernden 30 Minuten an Klischees aufgefahren wird, könnte auch locker aus einem US-Slasher stammen. Zudem sind unsere beiden Hauptfiguren nicht gerade die sympathischten aufgrund ihrer Naivität und ihres teils dummen Verhaltens.
Was aber auch am Drehbuch liegt: Egal ob in Dialog oder manchen Momenten, es wird anhand dieser Szenen zu früh klar, dass die ausgelegten falsche Fährten im Grunde keine wirklich sind, da diese zu offensichtlich angedeutet werden.
Trotz der im Mittelteil beginnenden Hetzjagd durch die Schneelandschaft und auf der Flucht vor dem "Red Dot" bleiben Spannung und Nervenkitzel überschaubar, auch die Logik wird merklich einfach gelassen, je nachdem wie es das konstruierte Drehbuch halt gerade braucht.
Und dann kommt der Twist....und naja was soll ich sagen: Die Glaubwürdigkeit geht eher noch mehr enthanden, ausgiebige Rückblenden klären alles auf dass es auch der Letzte kapiert und die neu dazugewonnene Thematik wird zuletzt gerne verwendet, bleibt aber wie in vielen anderen Filmen total unausgegoren und oberflächlich. Sowas hätte vielleicht vor 10 Jahren noch etwas Aufmerksamkeit erregen oder überraschen können, aber heute lockt das höchstens ein Schulterzucken hervor. Dafür ist das Ganze einfach zu wenig durchdacht und schlampig umgesetzt.
Da helfen die durchgehend wunderschöne Landschaften, die solide Inszenierung und das durchaus fiese Ende dem Film nicht viel.

Letztendlich ist "Red Dot" trotz manch interessanter Ansätze zu austauschbar und bleibt im belanglosen Mittelfeld tief im Schnee stecken.

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