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DingDong

Kritik von DingDong

Gesehen: Oktober, 2020

Astaron- Brut des Schreckens ist ein italienisch-deutscher Sci-Fi-Streifen aus dem Jahr 1980.  Regie führte Luigi Cozzi. Der Film beginnt mit einer Eröffnung, die mehr oder minder 1:1 wie jene von dem 1979 erschienen Film Woodoo-Schreckensinsel der Zombies anmutet. Denn in die Bucht von New York läuft ein herrenloses Schiff ein, welches umgehend von der Polizei betreten und untersucht wird. Die Polizisten finden nach kurzer Suche übel zugerichtete Leichen und kurz darauf wiederum seltsam anmutende Rieseneier. In graphischen Zeitlupenaufnahmen erfährt man, dass die Eier für den Tod der Besatzung verantwortlich sind, denn sie enthalten eine Flüssigkeit, welche menschliche Leiber aufplatzen lässt. Was hat es mit diesen Eiern auf sich und wo kommen diese grässlichen Dinger her? Soviel mal zum Plot. Die ersten 10-15 Minuten des Films machen durchaus Hoffnung auf einen unterhaltsamen und blutigen Horrorspaß. Die akustische Untermalung der Band Goblin, welche sich schon u.a. für die Musik in Dawn of the Dead, Suspiria, Profondo Rosso etc. verantwortlich zeigte, untermauert diese Hoffnung noch zusätzlich. Leider wird daraus nichts. Denn nach der Anfangsszene wird zunehmend Tempo heraus genommen und die Handlung wird dialoglastig. So ist der Mittelteil langatmig und unspektakulär. Das Ende nimmt zwar wieder etwas Fahrt auf und wandelt sogar auf den Spuren von Spionagefilmen aber gut, spannend oder unterhaltsam macht dies den Film auch nicht mehr. Mir war zu dem Zeitpunkt schon längst alles egal und als es im letzten Drittel noch mal ein ganzes Stück trashiger wurde, ohne das ein Augenzwingern erkennbar gewesen wäre, war ich ganz raus. Die Härte des Films beschränkt sich im Grunde auf einige in Zeitlupe gefilmte Bauchaufplatz-Szenen, die leider allesamt nur bedingt gelungen sind und sich auch zu oft wiederholen. Ansonsten wird noch ein bisschen unspektakulär herumgeballert. Wer gemächliche, abstruse Italos mag kann einen Blick riskieren, ansonsten dürfte Langeweile vorprogrammiert sein. Kristin fand den Film sogar noch unerträglicher als ich und das obwohl sie eigentlich ein Herz für italienischen Horror hat und sie obendrein sogar mit gut gemachtem Trash noch etwas anfangen kann. Somit gibt es 4 Punkte von mir und 2 von Kristin

Uns lag für die Sichtung die DVD von Marketing Film vor. Bild und Ton würde ich im Hinblick auf das Alter als wirklich gut bezeichnen, auch wenn immer wieder Verschmutzungen auszumachen sind. Die Schärfe und Farben fand ich überzeugend. 

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