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DingDong

Kritik von DingDong

Gesehen: November, 2019

Ein Film zu einem Videospiel. In der Vergangenheit verhieß dies meist Böses. Doch ist dies auch bei Dante’s Inferno der Fall?

Dante war als Kreuzritter im „Heiligen Land“ und kommt nun zurück nachhause um seine Geliebte, welcher er vor seinem einstigen Aufbruch ein Treueversprechen gegeben hatte, wiederzusehen. Als er Zuhause ankommt sind alle tot und seine geliebte Beatrice haucht gerade ihr Leben aus. Er sieht ihre Seele aufsteigen, als plötzlich Luzifer auftaucht und sie zu sich hinab in die Hölle zerrt. Dante macht sich sogleich auf um ihre Seele zu befreien, auch wenn er hierfür die neun Kreise der Hölle passieren muss.

Der Film läuft strukturell wie ein Videospiel ab. Dante begibt sich von Ebene zu Ebene bzw. Höllenkreis zu Höllenkreis. Dabei metzelt er sich durch schwache Gegner, flüchtet mal oder trifft Personen aus seiner Vergangenheit um dann auf einen Zwischenboss zu stoßen. Dieser wird stets überraschend schnell und meist unspektakulär vernichtet und ab geht es in den nächsten Level…äh…Höllenkreis. Diesem Muster bleibt der Film auch brav bis zum Ende treu. Je weiter er fortschreitet, desto mehr erfahren wir in Form von Visionen bzw. Erinnerungen von Dantes Vergangenheit bzw. dessen Taten. Das Ganze soll dramatisch sein, lies mich aber komplett kalt. Ich konnte einfach zu keinem Zeitpunkt eine Verbindung zu Dante herstellen. Wirklich spannend gestaltet sich das alles nicht und sonderlich unterhaltsam ebenfalls nicht.

Mich konnte der „Zeichentrickfilm“ leider nicht abholen. Die Handlung war mir einfach zu repetitiv. Lag vlt. auch irgendwo daran, dass ich das Spiel, auf welchem dieser Film wohl basiert nicht gespielt habe. Daher kann ich auch nichts dazu sagen, in wie weit sich der Film an das Videospiel hält. Ich könnte mir dennoch vorstellen, dass die Verfilmung bei entsprechenden Videospielern besser ankommen könnte.

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