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NealZ

Kritik von NealZ

Gesehen: Oktober, 2012

Der Name Guillermo del Toro steht für fantastische Welten, düstere Stimmung und viel Atmosphäre. Auch wenn er bei Don‘t Be Afraid Of The Dark, wie bei vielen Filmen, nur als Produzent tätig war, bemerkt man seinen Einfluss jedoch sehr. Schaurige Musik, ein altes verlassenes Haus, beeindruckende Bilder und eine dunkle Grundstimmung. Die Charaktere komm einem in einigen Punkten sehr bekannt vor: Ein kleines Mädchen, mit einem schweren Verhältnis zu den Eltern, der Alleinerziehende Vater mit einer neuen an der Seite und die Neue, die um alles versucht, das Vertrauen der Stieftochter zu gewinnen. Das schreckt zwar nicht ab, füttert einem jedoch auch nicht mit spannenden Häppchen. Dadurch, dass sie minimalistisch gehalten sind, erfüllen sie ihre Klischees und überraschen dementsprechend selten. Das führt dazu, dass viele Handlungen voraussehbar sind und ab und zu vielleicht auch ein Kopfschütteln hervorrufen. Das Motiv des Filmes ist, wie bei einem Horrorfilm erwartet wird, sehr finster und unruhig. Das erzeugt eine gewisse Grundspannung, die jedoch meist nur geradlinig verläuft. Klassische Hintergrundmusik, die sich sehr gut in das Thema integriert, untermalt jeden Akt mit der passenden Stimmung. Auch die einzelnen Szenen im Haus, im Garten, auf dem Grundstück und im Keller sind mit viel Liebe zum Detail angeordnet und zeigen den Einfluss von Guillermo del Toro. Die eigentlichen Hauptcharaktere, die unbekannten Wesen, sind schlicht und gut animiert. Ihre Stimmen, welche im Hintergrund ab und zu erscheinen, würzen die ganze Geschichte mit dem Grusel, den sie braucht. Dadurch, dass sie den Film nicht dominieren, bringen sie den Spannungsbogen auch ab und zu zum ausschlagen. Die Gesamthandlung ist sehr interessant gestaltet und durch ist durch Parallelen zu bekannten Geschichten recht nachvollziehbar. Sie wird Stück für Stück offenbart und bietet einen angenehmen Schluss. Auch wenn er einige nette Ideen bietet, kommt er nicht sehr überraschend. Wie so oft, ist der Trailer wieder einmal sehr viel interessanter als der Film gewesen. Die vielen Klischees, die in dem Film bedient werden, erzeugen bei mir sofort eine gewisse Antipathie und Langeweile. Auch wenn die Grundstimmung, mit der Musik und der Szenerie ganz nett ist, reicht sie leider nicht aus. Die Tochter nervt von beginn des Filmes an und auch die anderen Charaktere machen genau das, was von ihnen erwartet wird. Katie Holmes ist die einzige, bei der ich nachvollziehen kann, warum sie das tut, was sie tut. Ich fand es sehr schön, dass man die Wesen einfach irgendwann vor die Nase gesetzt bekommt und sie erst Stück für Stück detaillierte sieht, immer interessanter werden. Auch die Stimmen im Hintergrund fand ich eine schöne Idee. Leider habe ich mich nicht wirklich gegruselt und auch nur einmal erschreckt. Die gesamte Idee der Wesen, also woher sie kommen, wer sie sind und was sie machen, fand ich dann doch auch einmal recht abwechslungsreich und ausgefallen gelöst. Das Ende hat mich zwar in einem Punkt überrascht, aber es hat den Film dadurch nicht spannender gemacht. Dont Be Afraid Of The Dark ist ein klassischer Gruselfilm, wie es ihnen an jeder Ecke gibt, daher muss man ihn nicht sehen.

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