Libanons krisengebeutelte Hauptstadt wird zum architektonischen Gleichnis einer Aour fou von Niedergang und Neubeginn, dem schmerzlichen Blick in die Vergangenheit und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Obwohl individuell überzeugend, fehlt Abbas und Benrachids Leinwand-Charakteren romantische Chemie. Kamerafrau Céline Bozons Evokation Beiruts durch Rückprojektion und Studio-Bauten ist letztlich interessanter als die eigentliche Handlung.