Der Titel Marcelo Gomes (Dolores) introspektive Dokumentarfilms klingt ebenso spannendwie dessen Prämisse: Ein Abstieg in die Mysterien des Unterbewussten und die Bilder, die sie heraufbeschwören, während der Geist schläft, ausgehend von der persönlichen Erfahrung des brasilianischen Filmemachers. Während der Corona-Pandemie hatte er aufgehört zu träumen. Dass dies tatsächlich eine Täuschung ist und Menschen selbst dann träumen, wenn sie sich nicht daran erinnern können, ist eine der raren substanziellen Erkenntnisse der mäandernden Collage aus Spiritualismus und Neurologie.