Im Stil eines blutrünstigen Bilderbuchs entwerfen die Regisseurinnen und Autorinnen eine skurrile Parabel der irreversiblen Radikalkuren all dessen, was dem omnipräsenten Drang zu Eindeutigkeit und Einordnung widerstrebt. In seinen Kritikpunkten pleite der ästhetisch und inhaltlich durchaus originelle Plot indes leider zu vage, obwohl interessantere und relevantere Themen direkt unter der Oberfläche des Blutsees blubbern. Das medizinische und soziale Pathologisieren menschlicher Gefühle sowie die ambivalenten Möglichkeiten körperlicher Modifikation sind nur schemenhafte Motive des herzigen Debüts.
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Filme, unendliche Weiten ... dies sind die Abenteuer von Oneal, der sich vorgenommen hat, so viele Filme in seinem Leben zu schauen wie es irgendwie geht. Die Expertise liegt irgendwo zwischen Asia-Kino, Sci-Fi und Action. Doch auch schwere Kost und gerne philosophisch darf es sein. Zudem Chef von Moviebreak.
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