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Die Heimkinostarts der Woche

von Pascal Reis

Story 

Louisa "Lou" Clark wohnt auf dem Lande in einem malerischen englischen Städtchen. Ohne sich je ein konkretes Lebensziel vorzunehmen, hangelt sich die spleenige, kreative 26-Jährige von einem Job zum nächsten, um ihre unverdrossen fest zusammenhaltende Familie über die Runden zu bringen. Ihr sprichwörtlicher Optimismus wird jedoch mit ihrem neuesten Broterwerb erstmals auf eine harte Probe gestellt: Im "Schloss" des kleinen Ortes wird sie die Pflegerin und Gesellschafterin des wohlhabenden jungen Bankers Will Traynor, der seit einem Unfall vor zwei Jahren an den Rollstuhl gefesselt ist - von einem Augenblick zum anderen hat sich sein Leben dramatisch verändert. Seine große Abenteuerlust gehört der Vergangenheit an - übrig bleibt ein Zyniker, der seine jetzige Existenz als sinnlos empfindet. Doch Lou nimmt sich vor, Will zu beweisen, dass das Leben sich weiterhin lohnt: Gemeinsam lassen sie sich auf eine Abenteuertour ein, die sie allerdings so nicht geplant haben... Wie sich Herz und Verstand unter diesen Umständen verwandeln, hätten beide sich niemals träumen lassen. 

Unser Fazit 

Das größte Kompliment, welches ich diesem Film machen kann ist, dass er seinen Zweck erfüllt. Leider bietet Ein ganzes halbes Jahr über die Liebesgeschichte hinaus aber keinerlei Mehrwert und verschenkt durch die oberflächliche Behandlung einer brisanten Thematik viel Potential. Der Zielgruppe wird’s gefallen, wer mehr erwartet wird enttäuscht.

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