Der aus Ecuador stammende Filmemacher Sebastián Cordero beeindruckte vor Jahren bereits mit dem stillen, doch höchst verstörenden Serienkiller-Drama CHRONICLES. Auch in EUROPA REPORT gelingt ihm, mit reduzierten Mitteln große Gefühle auszulösen. Der eligische Grundton passt zum Metier und auch hier erkennen wir die Basis vieler guter Science-Fiction-Epen wieder: Die anfängliche Begeisterung für die Vision wird von der Leere des Alls geradezu absorbiert. Einsam und vom Verlust ihrer Geliebten übermannt, treiben die Astronauten ihrem ungewissen Ziel entgegen. Als sie es endlich erreichen, erweisen sich die eigene Geschwächtheit, Übereuphorie und nicht kalkulierbare Hindernisse als tückische Quelle für Fehlentscheidungen und Katastrophen.
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Filme, unendliche Weiten ... dies sind die Abenteuer von Oneal, der sich vorgenommen hat, so viele Filme in seinem Leben zu schauen wie es irgendwie geht. Die Expertise liegt irgendwo zwischen Asia-Kino, Sci-Fi und Action. Doch auch schwere Kost und gerne philosophisch darf es sein. Zudem Chef von Moviebreak.