THREE-60 verzichtet konsequent auf Blut und Totschlag, um seiner sympathischen Darsteller-Clique akribisch bei den Recherchen zu folgen. Diese führen im Laufe der Handlung zu den Reichen und Mächtigen (aber gewiss nicht Schönen) der Stadt. Unter denen befindet sich übrigens auch Charlie Chaplins Tochter Geraldine mit teuflischen Plänen. Die Themen sind dabei grausame Kost, welche Regisseur Alejandro Ezcurdia aber durch lockeren Humor und ästhetische Bilder verdaulich macht. Apropos attraktive Bilder: Sara Sálamo bewirbt sich mit THREE-60 hochambitioniert als „Miss Eye-Candy“ des aktuellen Festivaljahrgangs. Es wird weniger geschockt, sondern vielmehr geknobelt und hinterfragt – zum Beispiel die Moral der Protagonisten im letzten Akt. Nach kruden Enthüllungen und schweißtreibendem Thrill schließt sich der titelgebende Kreis in einer unvorhersehbaren Verzweiflungstat.
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Filme, unendliche Weiten ... dies sind die Abenteuer von Oneal, der sich vorgenommen hat, so viele Filme in seinem Leben zu schauen wie es irgendwie geht. Die Expertise liegt irgendwo zwischen Asia-Kino, Sci-Fi und Action. Doch auch schwere Kost und gerne philosophisch darf es sein. Zudem Chef von Moviebreak.