Ein maskierter Mörder mit schwarzen Handschuhen, abstruse und spektakulär trashig inszenierte Hinrichtungen, in rotes Licht getauchte Räume, laszive Musik, literweise Blut und reichlich nackte Haut. Nach dem düsteren SHADOW feiert Federico Zampaglione mit seinem dritten Film TULPA den italienischen Giallo à la Argento (in seinen besseren Zeiten) als Rausch aus Sex und Gewalt im Retro-Stil. Die Geschichte zu TULPA stammt zudem von Genre-Veteran Dardano Sacchetti, der in seiner eindrucksvollen Karriere Drehbücher für die Ikonen des deftigen Italo-Horror, wie Fulci, die Bavas, Deodato und Lenzi, schrieb. Den Fans dieser besonders schrägen Spielart des Thrillers sei Zampagliones Hommage unbedingt an ihr rabenschwarzes Herz gelegt!
Chefredakteur
Filme, unendliche Weiten ... dies sind die Abenteuer von Oneal, der sich vorgenommen hat, so viele Filme in seinem Leben zu schauen wie es irgendwie geht. Die Expertise liegt irgendwo zwischen Asia-Kino, Sci-Fi und Action. Doch auch schwere Kost und gerne philosophisch darf es sein. Zudem Chef von Moviebreak.