Bildnachweis: © Sundance 2026 | Dorothy Street Pictures

Sundance Film Festival 2026

von Lida Bach

Die Hetzjagd der Medien, die Courtney Love für Dinge ächteten, für die ihre männlichen Kollegen als Rebellen gefeiert wurden, bleibt in dem chaotischen Archiv-Material Edward Lovelace und James Halls dokumentarischen Porträts so fragmentiert wie die Biographie der Titelfigur. Faszination und Relevanz der kantigen Komposition aus Zeitabriss und Revision ist einmal mehr Love selbst: ihre seismische Präsenz, Scharfsicht und Verletzlichkeit. Konzert-Mitschnitte, Interviews, Privatvideos, Film- und TV-Ausschnitte, Notizen und Textzeilen der Songs, die Gewalterfahrungen und Sehnsüchte poetisch verdichten, fügen sich zu einem losen Mosaik, dessen Faszination in den Brüchen liegt. 

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