Bei Mammut-Projekten wie Peter Mettlers episodischer Exkursion, deren titelgebende sieben Teile zusammengefasst fast acht Stunden Laufzeit verschlingen, weckt augenscheinlich bereits das schiere Ausmaß eine Überzeugung von filmischer Größe und inhaltlicher Bedeutung. Doch die dokumentarischen Dimensionen der mäandernden Meditation, die den kanadischen Regisseur in sieben lose verbundenen Kapiteln auf eine Reise durch seine eigenen Erinnerungen führt, ist ungleich kleiner als die des darin ausgestellten Egos. Dessen wechselnde Konstitution ist der eigentliche Fokus der repetitiven Revue.