Avatar: Fire and Ash hat die Marke von einer Milliarde US-Dollar an den Kinokassen überschritten und soll laut Berichten am Wochenende die Gewinnschwelle erreicht haben. Damit rückt eine mögliche Produktion von Avatar 4 bei Disney immer näher. Unklar bleibt jedoch, ob James Cameron erneut auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird oder die Leitung übergibt. Falls Cameron tatsächlich zurücktritt, stehen mehrere Kandidat*innen im Raum, die das technisch aufwendige Projekt übernehmen könnten.
Robert Rodriguez wird immer wieder als potenzieller Nachfolger genannt, unter anderem wegen seiner persönlichen Verbindung zu Cameron und seiner Erfahrung mit VFX-intensiven Produktionen wie Alita: Battle Angel (2018). Ob Disney einem Filmemacher mit wechselhafter Erfolgsgeschichte das Ruder über ein Franchise im Milliardenbereich anvertrauen würde, bleibt jedoch offen. Ebenfalls im Gespräch ist Guillermo del Toro, langjähriger Freund und Kollaborateur Camerons, der in Hollywood für seine fantasievollen und detailreichen Inszenierungen bekannt ist.
Im Gespräch mit ScreenRant hat Regisseur James Wan nun selbst erklärt, dass er Interesse daran hätte, Avatar 4 zu inszenieren – vorausgesetzt, Cameron würde den Posten abgeben und Disney akzeptiert Wan als Regisseur.
„Ich habe noch kein Avatar gemacht. Ja, wenn man mir eine gute Gelegenheit mit James Cameron bieten könnte, würde ich liebend gern einen Versuch wagen.“
Die Chancen dafür erscheinen gar nicht so gering: Neben Erfolgen im Horrorfilm-Genre mit Insidious oder Conjuring konnte Wan durch sein Engagement bei Fast & Furious 7 bereits erfahren, wie es ist, als quasi Newcomer in eine große, etablierte Franchise einzusteigen. Auch dank seiner Arbeit an Aquaman-Blockbustern ist die Arbeit mit Wasser und visuellen Effekten für ihn kein völliges Neuland. Dennoch übersteigen die technischen Anforderungen und der Umfang eines Avatar-Films wohl alles, was Wan bisher umgesetzt hat.
Immerhin: Wan hat genau wie Cameron noch keinen Netflix-Film gedreht. Warum das Avatar-Mastermind mit dem Streamingdienst auf Kriegsfuß steht, erfahrt ihr hier.