Bildnachweis: © Netflix | Szene aus "The Ballad of Buster Scruggs"

Nach #MeToo-Vorwürfen wagt James Franco ein Hollywood-Comeback - als Schurke im kommenden "Rambo"-Prequel

von Sebastian Groß

Mit Rambo begann 1982 eines der bekanntesten Action-Franchises der Filmgeschichte. Über Jahrzehnte hinweg wurde die Reihe untrennbar mit Sylvester Stallone verbunden, der die Figur John Rambo in insgesamt fünf Filmen verkörperte. Doch spätestens nach dem eher verhalten aufgenommenen Rambo: Last Blood (2019) schien die Zukunft der Marke ungewiss. Nun wagt das Studio einen kompletten Neustart — ohne Stallone und mit deutlich jüngerer Besetzung.

James Franco übernimmt die Schurkenrolle im "Rambo"-Prequel

Wie Variety berichtet, wird Teil des Casts von John Rambo (so der Titel des neuen Films) und dort den Antagonisten spielen. Erst vor wenigen Tagen hatte Franco selbst angedeutet, dass er für einen großen Studiofilm verpflichtet worden sei, ohne jedoch den Titel zu nennen.

Die Hauptrolle übernimmt Noah Centineo (der im Herbst als Ken in Street Fighter zu sehen sein wird), der den jungen John Rambo verkörpern wird. Außerdem gehört Stranger Things-Sheriff David Harbour zur Besetzung. Er spielt Rambos späteren Vorgesetzten Major Trautman — eine Figur, die in den Originalfilmen von Richard Crenna dargestellt wurde.

Inszeniert wird der Film von , der vor allem durch die beiden Sisu-Filme Aufmerksamkeit erhielt. Sein John Rambo fungiert als Ursprungsgeschichte und spielt zeitlich vor den Ereignissen aus des ersten Teils. Die Dreharbeiten in Thailand wurden bereits abgeschlossen. Ein Kinostart ist derzeit für 2027 geplant. Ein genauer Starttermin ist noch unbekannt.

James Francos erstes großes Studio-Projekt seit Jahren

Für James Franco markiert das Projekt zugleich ein Karriere-Comeback. Nach den #MeToo-Vorwürfen aus dem Jahr 2018 war der Schauspieler überwiegend in kleineren Independent-Produktionen zu sehen und viele seiner früheren Kollegen*innen vermieden es, mit ihm zu arbeiten. Zu Francos bekanntesten Arbeiten zählen unter anderem 127 Hours, Ananas Express, Spring Breakers, The Disaster Artist und die Spider-Man-Trilogie.

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