Bildnachweis: © Paramount | Szene aus "Ein Leben für einen Traum - Mr. Irrelevant"

Diesen Film schickt Paramount gegen "Avengers", "Dune" und "Jumanji" ins Rennen: Seht den ersten Trailer zu "Mr. Irrelevant"

von Sebastian Groß

Paramount scheint von Ein Leben für einen Traum - Mr. Irrelevant überzeugt zu sein. Das Sportdrama mit Superman-Darsteller  hat bei ersten Testvorführungen offenbar so starke Reaktionen hervorgerufen, dass das Studio den Film für einen prestigeträchtigen US-Kinostart am 25. Dezember 2026 eingeplant hat. Ein solcher Termin ist in Hollywood häufig großen kommerziellen Filmen und Produktionen vorbehalten, denen Chancen auf Auszeichnungen eingeräumt werden. In Deutschland startet der Film erst am 27. Januar in den Kinos.

Paramounts Film gegen die "Avengers" und "Dune"

Die positiven Reaktionen auf die Testvorführungen könnten für Regisseur (Warm Bodies) einen wichtigen Karriereschritt bedeuten. Berichten zufolge war Mr. Irrelevant sogar der Film, der Paramount davon überzeugte, Levine für Days of Thunder 2 zu verpflichten. Damit erhält der Regisseur die Chance, erstmals einen großen Blockbuster zu inszenieren. Allerdings sind Testvorführungen noch keine Garantie für einen Erfolg an den Kinokassen oder bei möglichen Preisverleihungen. Zum Cast gehören außerdem noch und .

In Mr. Irrelevant spielt Corenswet den Footballspieler John Tuggle. Dieser wurde 1983 als letzter Spieler des NFL-Drafts von den New York Giants ausgewählt und erhielt dadurch den Spitznamen „Mr. Irrelevant“. Tuggle spielte anschließend nur eine Saison für das Team, bevor er an Krebs erkrankte und 1986 im Alter von 25 Jahren starb. Trotz seiner kurzen Karriere hinterließ er bei den Giants einen bleibenden Eindruck. 

Mr. Irrelevant verfügt über ein Budget von rund 30 Millionen US-Dollar und startet in den USA zwischen Dune: Part Three, Avengers: Doomsday und Jumanji: Open World. Dass Paramount damit nicht die gleichen Einspielergebnisse wie die Konkurrenz erreichen dürfte, ist absehbar. Dennoch stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Film allein aufgrund seiner Thematik vor allem in Nordamerika sein Publikum findet. Schließlich könnte er genau das Publikum ansprechen, das über die Feiertage kein großes Spektakel, sondern eine emotionale Geschichte sucht.

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