Wie weit würde eine Mutter gehen, um ihre Tochter berühmt zu machen? Im kommenden Horrorfilm Feed wird aus dieser Frage ein verstörender Albtraum. Rosamund Pike (Gone Girl, Saltburn) übernimmt die Hauptrolle und produziert den Film zugleich. Regie führt Leslye Headland, die zuletzt mit der Star-Wars-Serie The Acolyte für Aufmerksamkeit sorgte. Die Geschichte dreht sich um eine ehrgeizige Mutter, ein geheimnisvolles Nahrungsergänzungsmittel und eine junge Turnerin, deren Aufstieg zum Social-Media-Star eine grausame körperliche Veränderung auslöst.
"Feed": Ein Wundermittel macht aus einer jungen Influencerin ein Monster
Im Mittelpunkt steht Erin, eine alleinerziehende Mutter, die für ihre Tochter eine erfolgreiche Zukunft in der digitalen Welt plant. Das Mädchen ist eine talentierte Turnerin und soll mithilfe sozialer Medien zum gefeierten Nachwuchsstar werden. Als Erin von einem ungewöhnlichen Kollagenpräparat erfährt, das angeblich den ersehnten Erfolg ermöglichen kann, scheint sie endlich den entscheidenden Vorteil gefunden zu haben.
Tatsächlich stellt sich der Erfolg schneller ein als erwartet. Die junge Turnerin gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit, ihre Reichweite wächst und ihre Mutter sieht sich in ihren ehrgeizigen Plänen bestätigt. Doch der scheinbare Triumph hat einen erschreckenden Preis: Während die Tochter im Internet zum Star wird, beginnt sich ihr Körper auf monströse Weise zu verändern.
Feed verbindet damit klassischen Body-Horror mit einer bitteren Betrachtung moderner Elternschaft und der sozialen Medien. Die Geschichte beschäftigt sich mit dem Druck, ständig schöner, erfolgreicher und beliebter sein zu müssen. Besonders die Beziehung zwischen Mutter und Tochter rückt dabei in den Mittelpunkt, denn Erins vermeintlicher Wunsch, ihr Kind zu beschützen, droht zunehmend in Kontrolle und Besessenheit umzuschlagen.
Inspiriert von "Hatching": "The Acolyte"-Regisseurin übernimmt die Inszenierung
Als Inspiration dient der finnische Horrorfilm Hatching aus dem Jahr 2022. Darin versucht eine junge Turnerin ebenfalls, den Erwartungen ihrer perfektionistischen Mutter gerecht zu werden, während sich in ihrem Leben eine zunehmend monströse Bedrohung entwickelt. Feed übernimmt nicht einfach dessen Handlung, sondern greift die Themen mütterlicher Kontrolle, gesellschaftlicher Erwartungen und körperlicher Veränderung für eine neue Geschichte auf.
Das Drehbuch stammt von Daniella Isaacs, während Leslye Headland die Regie übernimmt. Headland entwickelte neben The Acolyte unter anderem die Netflix-Serie Matrjoschka und inszenierte die schwarze Komödie Bachelorette. Rosamund Pike produziert über ihre Firma Primitive Streak. Weitere Produzenten sind Shelley Browning, Steven Schneider, Ara Keshishian, Petr Jákl und Sam Ritzenberg.
Die Entwicklung des Drehbuchs wurde von ZQ Entertainment finanziert. Der internationale Rechteverkauf liegt bei The Veterans, während CAA Media Finance den US-Markt betreut. Auf dem kommenden American Film Market soll Feed potenziellen Käufern vorgestellt werden. Ein Drehbeginn oder Veröffentlichungstermin wurde bislang nicht bekannt gegeben. Mit seiner Verbindung aus Influencer-Satire, familiärem Psychodrama und drastischem Body-Horror könnte der Film besonders Fans von The Substance und Hatching ansprechen.