Die titelgebenden Zigaretten Yukiko Mishimas sexistischer Selbstfindungs-Story signalisieren, „dass dies zwei Leute außerhalb der Anstandsnormen sind“. So befindet jedenfalls die Regisseurin. Vor den stimmungsgebenden Kulissen Kyoto, Fukui und Hiroshimas exponiert, sanktioniert und adjustiert sie in drei narrativen Stationen ihre Hauptfigur für deren vermeintlich gefährlich autonomes Sexualleben. Weibliche Selbstbestimmung wird dramaturgisch als Selbstzerstörung abgeurteilt, männliche Reglementierung weiblicher Unabhängigkeit als respektvolle Zuneigung idealisiert.