Doch diese Zeiten sind nun schon lange vorbei. Seit dem Jahre 2007 (und somit nach „Fearless“ und „Warlords“) gab es keine nennenswerte Projekte mehr. Während Filme „The Forbidden Kingdom“ oder „Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers“ noch als durchschnittlich gewertet werden können und seine Auftritte in „The Expendables“ als bemüht, zeigt er sich bei anderen Projekten vollkommen verloren.
Filme wie „Die Legende der weissen Schlange“, „Flying Swords of Dragon Gate“ oder „Badges of Fury“ wurden Flops und von Kritikern wie Zuschauern zerrissen. So auch von mir. Dabei kann Jet Li auch anderes Kino als Fantasy oder stupide Action („Fury“ war furchtbar). Denn gerade mit dem Drama „Ocean Heaven“ zeigte sich Li im Jahre 2010 von einer gänzlich anderen Seite: Gefühlvoll, verzweifelt und liebevoll. Eine tolle Performance, die er gerne wiederholen darf.
Was kommt als nächstes: Mit „The Expendables 3“ kommt zurzeit Jet Lis letzter Film in die Kinos. Vielleicht konzentriert er sich aktuell mehr auf seine Stiftung oder auf die Familie. Hinzukommt, dass Li an Hyperthyreose erkrankt ist. Wie es mit seiner Filmkarriere also weitergeht, steht bislang in den Sternen.
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Filme, unendliche Weiten ... dies sind die Abenteuer von Oneal, der sich vorgenommen hat, so viele Filme in seinem Leben zu schauen wie es irgendwie geht. Die Expertise liegt irgendwo zwischen Asia-Kino, Sci-Fi und Action. Doch auch schwere Kost und gerne philosophisch darf es sein. Zudem Chef von Moviebreak.
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