Bevor der Abspann Emma Boccanfusos persönlichen Porträts läuft, wendet sich die Regisseurin noch einmal direkt an ein Mitglied der brasilianischen Großfamilie, deren Alltag sie mit der Kamera über mehrere Jahre begleitet. Sie buchstabiert einer der Enkelinnen ihrer resoluten Protagonistin den Namen des brasilianisch-französischen Sängers Adriano Bico, dessen polizeikritischer Song die Credits begleitet. Die szenische Pointe unterstreicht die Vertrautheit in der Hausgemeinschaft, deren kleine Dramen und tägliche Herausforderungen in einer Favela Rio de Janeiros die Handlung bestimmen.