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"My Own Last Supper" - Review

Lidanoir

Von Lidanoir in 28th Shanghai International Film Festival

"My Own Last Supper" - Review Bildnachweis: © Shanghai Film Festival
Gen Ende der larmoyanten Love Story, die Ismail Basbet im Wettbewerb von Shanghai präsentiert, scheint sich die brave Story endlich eine unerwartete Wendung zu trauen. Doch der eine Twist wird postwendend revidiert. Diese dramaturgische Mutlosigkeit wurzelt augenscheinlich in der nationalgeschichtlichen Emblematik der rührseligen Romanze. Jene fungiert als idealisierte Illustration eines nationalen Aufstiegsmythos, der leidvolle Kapitel zum melodramatischen Momentum stilisiert. Soziale Hierarchien und patriarchalische Zwänge negiert die schauspielerisch solide Soap um ersehnten Tod und unsterbliche Liebe. Hochglanz-Optik, pompöser Soundtrack und dekorative Studio-Sets liefern adrettes kunsthandwerkliches Kommerz-Kino. 

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