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"The Miserable Mother" - Review

Lidanoir

Von Lidanoir in 28th Shanghai International Film Festival

"The Miserable Mother" - Review Bildnachweis: © Reynard FilmsEssential Filmproduktion GmbH Société Parisienne de Production
Nach melancholischen Mädchen stilisiert Susanne Heinrich nun miserable Mütter zu Repräsentantinnen weiblichen Weltschmerzes. Selbiger ist das privielgienverwöhnte Pendant zum Puppenbaby der Protagonistin: ein kapitalistisches Kunstprodukt mit nur nomineller Beziehung zur Realität. „Die materialistisch-mittelständische Mutter“ wäre der passendere Titel für das Szenario, das gutbürgerliche weiße hetero-monogame Fidelität als universelle Identifikationsvorlage darstellt. Kunterbunte Kostüme und Kulissen in Kindergarten-Optik machen das larmoyante Liedersingen kaum kreativer. Das Gleiche gilt für die musikalische und tänzerische Begleitung der Songs, die so austauschbar bleiben wie faden Pointen. Als nächstes dann die renitente Rentnerin?

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