Der 15-jährige Antoine wächst in den 1950er-Jahren in Algier auf, umgeben von einer chaotisch-liebevollen Hausgemeinschaft – jüdisch, muslimisch, christlich, das spielt kaum eine Rolle. Bis in der Stadt Bomben hochgehen. Die im Rückblick entfaltete Geschichte zeigt, wie Antoine seine Leidenschaft für Kinofilme entdeckt, während sich der Algerienkonflikt zuspitzt.
Fazit:
Eine nostalgische Reise in ein Algerien der 50er Jahre und gleichzeitig die biographische Geschichte des Regisseurs Alexandre Arcady, der mit seiner Familie aus Algerien fliehen musste. "The Blond Boy From The Casbah" erzählt vom Liebe zum Kino und von schönen Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit. Einer Zeit, in der Menschen verschiedener Nationalitäten friedlich zusammen lebten, bis der Krieg sie auseinandergerissen hatte. "The Blond Boy From The Casbah" ist wunderbar inszeniert und durch herausragende Schauspieler perfekt zum Leben erweckt.
Film- und Serienfan seit frühester Kindheit. Führte schon akribisch Filmstatistiken, bevor es Moviebreak und Letterboxd gab. Sammelt Filme weiterhin fürs heimische Regal. Liebt Klassiker und das Kino der 80er und 90er – wie sein Profilname verrät. Für Hollywood stand er sogar schon selbst vor der Kamera.