Jede Einstellung Nicolas Winding Refns redundanter Rückkehr auf die große Leinwand scheint Teil einer aufwendige arrangierten Foto-Strecke für ein überteuertes Männer-Magazin. Minimalistisch sind in dieser stilisierten Schaurahmen einzig Charakterisierung, Atmosphäre und Plot. Kostüme und Ausstattung dominieren museale Settings, in denen blutrünstige Gewaltakte mit erotisierter Ekstase wechseln. Die namhaften Darstellerinnen haben nichts zu tun, außer blasierte Posen einzunehmen und verführerisch „Daddy“ zu seufzen. Ein Inferno larmoyanter Langweile triff auf eine sexistische Style-Orgie, voll schwülstiger Sentenzen und pseudo-künstlerischer Prätention.
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