Sie würde gerne mehr sein als nur ein Gast im Leben ihres erwachsenen Sohnes, bekräftigt die exzentrische Titelfigur Mads Mengels diffiziler Studie familiärer Dynamiken. Deren Ursprung liegt in einer Vergangenheit voller drastischer Konflikte und schmerzlicher Brüche, die sich in der Gegenwart nur unvollständig. Die zurückgenommene Inszenierung spielt gekonnt mit dem unzureichenden Wissen des Publikums und dessen Erwartung der dramaturgischen Konventionen.