Ironischerweise erweckt Léonor Serrailles pikareskes Porträt eines antrieb- und ziellosen jungen Bildungsbürgertums den Eindruck, die Regisseurin teile die Gleichgültigkeit ihres Hauptcharakters. Die teils improvisierten Darstellungen haben die gedankenverlorene Beliebigkeit der substanzlosen Story. Dass die fahrige Kamera mit den Figuren gern im Museum verweilt und der fade Plot Verweise auf die Surrealisten streut, zeigt statt Kunstsinn eher bildungsbürgerliche Blasiertheit. Das ermüdende Resultat ist eine bornierte Befindlichkeits-Skizze, die weder Anteilnahme noch Atmosphäre erzeugt.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz