Reichlich Sexszenen bedienen die Schaulust des Kinopublikums, dessen Interesse an der psychosexuellen Parabel so wachgehalten werden soll. Das gelingt indes nur bedingt in eigenem unterentwickelten Plot, der sein Spannungspotenzial mittels plakativer Dialoge untergräbt. Die Analogie zwischen dem öffentlichen Image, das der Hauptcharakter sich nach dem Vorbild seines heimlichen Lovers zulegt, und seiner Theaterperformance ist zu plump, um zu wirken. Statt die psychosozial interessante Konstellation zu differenzieren, driftet das kompetent gespielte Erotik-Experiment zunehmend ins Abstruse.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz